Abschnitt 3 von 8
Öffnungszeiten
Der Teil, an dem die meisten Reservierungssysteme scheitern: ein Restaurant hat nicht „Montag bis Sonntag 11–22 Uhr“. Es hat eine Mittagspause, die dienstags anders liegt als samstags, zwei Ruhetage, eine Terrasse, die früher zumacht, und zwischen Weihnachten und Neujahr eigene Regeln.
Bevor Zeiten eingetragen sind
Unter Öffnungszeiten steht oben die Woche als Zeile und als Bild, darunter „Zeiten ändern“. Solange für einen Standort noch nie Zeiten gespeichert wurden, gilt: immer buchbar – damit ein frisch angelegtes Haus nicht jede Anfrage ablehnt. Mit dem ersten Speichern gilt ausschließlich das eingetragene Raster.
Das Wochenraster
Je Wochentag beliebig viele Zeitfenster. Eine Mittagspause ist einfach die Lücke zwischen zwei Fenstern, ein Ruhetag ist ein Tag ohne Fenster. Beides braucht keinen Sonderfall.
Ein Fenster darf über Mitternacht hinausgehen: 24:00 ist
ein gültiges Ende. Der letzte Beginn ist die letzte Minute, zu der eine
Gesellschaft anfangen darf – sitzen darf sie danach
selbstverständlich weiter.
Eigene Zeiten je Bereich
Unter dem Raster steht ein Kästchen: Diese Zeiten gelten für das ganze Restaurant. Es ist standardmäßig gesetzt. Nehmen Sie es weg, erscheinen darunter alle Bereiche – zunächst ausgegraut. Jeder Bereich, den Sie aktivieren, bekommt sein eigenes Raster; alle anderen behalten das des Hauses.
Feiertage
Die Daten werden gerechnet, nicht gepflegt. Ostern wandert, Pfingsten hängt an Ostern, Buß- und Bettag ist der Mittwoch vor dem 23. November. Tafel kennt die Regeln und wendet sie auf jedes Jahr an — für Ihr Bundesland.
Sie sagen nur, wie Sie den Tag halten:
In der Liste stehen auch Heiligabend und Silvester, obwohl sie keine gesetzlichen Feiertage sind. Es sind die beiden Tage, an denen ein Haus am ehesten eigene Zeiten braucht.
Schließzeiten und einzelne Tage
Unter Ausnahmetage tragen Sie ein, was aus dem Rhythmus fällt: Betriebsurlaub, ein Feiertag im Nebenort, der Tag der Hochzeit im Saal. Mit Datumsbereich – eine ganze Woche ist ein Eintrag, nicht sieben.
Welche Regel gewinnt
Von oben nach unten – die erste, die zutrifft, gilt:
- Ausnahmetag mit konkretem Datum — „dieses Jahr am 3. Oktober zu"
- Ausnahmetag jährlich — „immer zwischen den Jahren zu"
- Feiertagsregel — „Karfreitag wie ein Sonntag"
- Schicht für diesen Wochentag — „donnerstags bis 23 Uhr"
- Allgemeine Schicht — „sonst immer 17 bis 22 Uhr"
Und quer dazu: hat der Bereich eigene Schichten, gelten seine statt der allgemeinen – auf jeder Stufe.
Was beim Eintragen geprüft wird
Legen Sie eine Schließzeit über einen Tag, an dem schon Reservierungen stehen, sagt Tafel es Ihnen – mit Anzahl und Datum, bevor gespeichert wird. Die Gäste absagen müssen Sie selbst; automatisch passiert das nicht, weil eine Schließung fast immer ein Anruf ist und keine Serienmail.