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Öffnungszeiten

Der Teil, an dem die meisten Reservierungssysteme scheitern: ein Restaurant hat nicht „Montag bis Sonntag 11–22 Uhr“. Es hat eine Mittagspause, die dienstags anders liegt als samstags, zwei Ruhetage, eine Terrasse, die früher zumacht, und zwischen Weihnachten und Neujahr eigene Regeln.

Bevor Zeiten eingetragen sind

Unter Öffnungszeiten steht oben die Woche als Zeile und als Bild, darunter „Zeiten ändern“. Solange für einen Standort noch nie Zeiten gespeichert wurden, gilt: immer buchbar – damit ein frisch angelegtes Haus nicht jede Anfrage ablehnt. Mit dem ersten Speichern gilt ausschließlich das eingetragene Raster.

Das Wochenraster

Je Wochentag beliebig viele Zeitfenster. Eine Mittagspause ist einfach die Lücke zwischen zwei Fenstern, ein Ruhetag ist ein Tag ohne Fenster. Beides braucht keinen Sonderfall.

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Ein Fenster darf über Mitternacht hinausgehen: 24:00 ist ein gültiges Ende. Der letzte Beginn ist die letzte Minute, zu der eine Gesellschaft anfangen darf – sitzen darf sie danach selbstverständlich weiter.

Eigene Zeiten je Bereich

Unter dem Raster steht ein Kästchen: Diese Zeiten gelten für das ganze Restaurant. Es ist standardmäßig gesetzt. Nehmen Sie es weg, erscheinen darunter alle Bereiche – zunächst ausgegraut. Jeder Bereich, den Sie aktivieren, bekommt sein eigenes Raster; alle anderen behalten das des Hauses.

Feiertage

Die Daten werden gerechnet, nicht gepflegt. Ostern wandert, Pfingsten hängt an Ostern, Buß- und Bettag ist der Mittwoch vor dem 23. November. Tafel kennt die Regeln und wendet sie auf jedes Jahr an — für Ihr Bundesland.

Sie sagen nur, wie Sie den Tag halten:

Angabe Was sie bedeutet
wie ein Sonntag Es gilt das Sonntagsraster, auch wenn der Feiertag ein Dienstag ist.
geschlossen Kein Betrieb. Anfragen werden mit Begründung abgelehnt.
eigene Zeiten Ein eigenes Fenster nur für diesen Tag — Heiligabend bis 14 Uhr, Silvester ab 18 Uhr.
keine Zeile Der Tag gilt als gewöhnlicher Wochentag. Für viele Häuser ist der Feiertag der beste Tag des Jahres, nicht der geschlossenste — deshalb ist das die Vorgabe.

In der Liste stehen auch Heiligabend und Silvester, obwohl sie keine gesetzlichen Feiertage sind. Es sind die beiden Tage, an denen ein Haus am ehesten eigene Zeiten braucht.

Schließzeiten und einzelne Tage

Unter Ausnahmetage tragen Sie ein, was aus dem Rhythmus fällt: Betriebsurlaub, ein Feiertag im Nebenort, der Tag der Hochzeit im Saal. Mit Datumsbereich – eine ganze Woche ist ein Eintrag, nicht sieben.

Angabe Was sie bedeutet Vorgabe
Name Steht so in der Absage an den Gast: „Betriebsurlaub“, „Renovierung“. —
Von / bis Datumsbereich, beide Tage eingeschlossen. —
Geschlossen An heißt: kein Betrieb. Aus heißt: eigene Zeiten für diese Tage — damit ist derselbe Eintrag auch der Weg für einen verkürzten Tag. an
Jährlich Gilt in jedem Jahr; dann zählen nur Tag und Monat. Wer immer über Weihnachten zu hat, trägt es einmal ein. Nur für feste Daten — bewegliche Feiertage wandern und gehören in die Feiertagsregeln. aus

Welche Regel gewinnt

Von oben nach unten – die erste, die zutrifft, gilt:

  1. Ausnahmetag mit konkretem Datum — „dieses Jahr am 3. Oktober zu"
  2. Ausnahmetag jährlich — „immer zwischen den Jahren zu"
  3. Feiertagsregel — „Karfreitag wie ein Sonntag"
  4. Schicht für diesen Wochentag — „donnerstags bis 23 Uhr"
  5. Allgemeine Schicht — „sonst immer 17 bis 22 Uhr"

Und quer dazu: hat der Bereich eigene Schichten, gelten seine statt der allgemeinen – auf jeder Stufe.

Was beim Eintragen geprüft wird

Legen Sie eine Schließzeit über einen Tag, an dem schon Reservierungen stehen, sagt Tafel es Ihnen – mit Anzahl und Datum, bevor gespeichert wird. Die Gäste absagen müssen Sie selbst; automatisch passiert das nicht, weil eine Schließung fast immer ein Anruf ist und keine Serienmail.